Food Waste Projekte

Die neue Signatur von Danone „One Planet. One Health“ untermauert den Fokus, der schon seit 1972 in der Unternehmensphilosophie verankert ist und Danone heute mehr denn je prägt: gesunde Nahrung braucht eine gesunde Umwelt und einen gesunden Planeten. Dieser visionäre Ansatz spiegelt sich in zahlreichen Umwelt und Sozialprojekten wieder.
Eines der Kernprojekte von Danone Österreich im Bereich Umweltschutz und Soziales ist das Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. „Dieses Thema ist relevanter denn je, da es trotz all dem Überfluss auch in Österreich zahlreiche Menschen gibt, denen nicht genug Nahrung zur Verfügung steht“, sagt Karim Chaouch, Geschäftsführer bei Danone Österreich. Danone setzt sich weltweit das Ziel 50% des Lebensmittelmülls entlang der gesamten Danone Wertschöpfungskette bis 2025 zu reduzieren.

Laut einer Erhebung des WWF aus dem Jahr 2018 werden in Österreich 1/3 der Lebensmittel weggeworfen, das sind 577.000 Tonnen im Jahr.
Um diese Menge um ein Vielfaches verringern zu können, müssen Landwirtschaft, Produktion, Handel, Politik und Verbraucher gemeinsam an der Minimierung des Lebensmittelmülls arbeiten.

Danone Österreich hat bereits im letzten Jahr begonnen gezielte Projekte gegen die Verschwendung kostbarer Lebensmittel zu initiieren. Dabei wird auch ganz stark auf die Bewusstseinsbildung der MitarbeiterInnen gesetzt, denn aus Datenerhebungen ist bekannt, dass der meiste Lebensmittelmüll in Privathaushalten anfällt.

Um Regierungsprojekte zu unterstützen ist Danone Partner der Initiative „Lebensmittel sind kostbar“, ausgerufen vom Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), beigetreten. Diese Initiative verfolgt das Ziel in enger Kooperation mit der Wirtschaft, KonsumentInnen, Gemeinden und mit sozialen Einrichtungen eine nachhaltige Vermeidung und Verringerung von Lebensmittelabfällen herbeizuführen.
https://www.bmnt.gv.at/land/lebensmittel/kostbare_lebensmittel.html

Darüber hinaus kooperiert Danone Österreich mit der Wiener Tafel um mit Hilfe deren Expertise Ressourcen zu schonen und Müllberge zu vermeiden. „Durch konkrete Bewusstseinsworkshops für Jugendliche rund um das Thema Lebensmittelverschwendung und Mindesthaltbarkeitsdatum wollen wir gemeinsam mit der Wiener Tafel für mehr Aufklärung sorgen und bereits die junge Zielgruppe für das Thema sensibilisieren“, so Karim Chaouch. Dieses Jahr wurde in Zusammenarbeit mit der Wiener Tafel das Sensorik Labor für Jugendliche entwickelt.  In den Workshops werden einerseits Sensorikschulungen zur besseren Beurteilung der Genießbarkeit von Lebensmitteln angeboten und andererseits Wissen vermittelt in den Bereichen Mikrobiologie, Hygiene und gesunde Ernährung im Allgemeinen. Praktische Anwendungen, wie etwa das richtige Einräumen eines Kühlschrankes um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern finden auch ihren Platz.

Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich Lebensmittelverschwendung ist die Kooperation mit dem Handel. Anlässlich dessen wurde ein Projekt mit REWE in Österreich gestartet, um dort anzusetzen wo im Fall von Danone ein deutlicher Unterschied erzielt werden kann „Die intensive Zusammenarbeit mit dem Handel hilft uns Prozesse besser zu verstehen und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung gezielt zu setzen“, erläutert Karim Chaouch weiter.

Eine weitere, sehr wichtige Initiative von Danone ist die Weitergabe von genussfähigen Lebensmitteln an soziale Einrichtungen. Der Prozess der Lebensmittelweitergabe ist bei Danone schon seit einigen Jahren voll integriert.  Kooperationspartner sind unter anderem die Wiener Tafel, die Caritas Wien, der SOMA Arbeiter Samariter Bund, die Lebensmittelrettung Österreich und weitere.

Wissensvermittlung funktioniert nur dann, wenn die Gesellschaft auch bereit dazu ist. Gerade im Bereich der Lebensmittelverschwendung kann jeder seinen Beitrag dazu leisten und mit ein bisschen Einsatz Großes erreichen. Lesen Sie daher weiter und machen sie sich schlau, wie es gelingen kann weniger Lebensmittelabfall zu produzieren:

Was gibt es zu wissen rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum?

Ein wichtiger Teilbereich um Lebensmittelmüll zu reduzieren ist die Aufklärung über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und dessen Bedeutung. Aus einer aktuellen Studie von Wavemaker im Auftrag der Wiener Tafel und Danone zum Thema Food Waste in Privathaushalten geht hervor, dass sich die österreichische Gesellschaft mehr Aufklärung rund um das Thema MHD wünscht.

Studienergebnis
Referenz: Wavemaker, Danone (2018): Food Waste Online-Umfrage in österreichischen Privat-Haushalten.

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) in Deutschland definiert das MHD wie folgt: Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) wird vom Hersteller festgelegt und muss auf der Verpackung mit der Angabe „mindestens haltbar bis …“ angegeben werden. Es gibt an, bis wann das ungeöffnete Lebensmittel bei angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften mindestens behält. Hierzu zählen nicht nur die einwandfreie mikrobiologische Beschaffenheit, sondern auch Farbe, Geruch, Geschmack und Nährwerte. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist also kein „Verfallsdatum“ oder „Ablaufdatum“, sondern die Garantie des Herstellers für das Vorhandensein der charakteristischen Produkteigenschaften bis zum angegebenen Zeitpunkt.

Bei besonders empfindlichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch ist ein „zu verbrauchen bis…“-Datum angebracht, welches auch unbedingt eingehalten werden soll. Dieses nennt man Verbrauchsdatum.

Nach Ablauf des MHDs lautet daher das Motto – Sorgfältig prüfen!
Gerade bei Milchprodukten ist es von Bedeutung seine Sinne zu benutzen. Durch Sehen, Riechen und Schmecken kann sehr einfach überprüft werden, ob das Lebensmittel noch genießbar ist. Wenn es untypische Veränderungen in Konsistenz, Geruch, Farbe oder Geschmack angenommen hat, sollte vom Gebrauch abgesehen werden.

Die richtige Aufbewahrung ist dabei wichtig! Milchprodukte zum Beispiel, sollten in der Mitte des Kühlschranks aufbewahrt werden und Essensreste immer gut abgedeckt werden um alles länger frisch zu halten. Gemüse beispielsweise hält sich am längsten in der Gemüselade ganz unten frisch.

Ist ein Kühlschrank richtig eingeräumt, sieht das so aus.
Studienergebnis
Referenz: Wiener Tafel/Gabler, Werbung, Film,